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Sonntag, 07. März 2010Schön, diese Dell Fehlermeldungen bei Fehlerhaftem Gutschein

Schön, diese Dell Fehlermeldungen bei Fehlerhaftem Gutschein

Was ich eben las bestätigt auch meine These – bloggen ist mittlerweile sowas von out.
Stop! – nein, es ist nur für die jüngere Generation der 140-Zeichen-Schreiber out. Für den Rest des Netzvolks bleiben Blogs durchaus noch ein interessantes Medium. Vor allem wenn man etwas mehr mitzuteilen hat als man es auf einer anderen Plattform oder innerhalb von 140 Zeichen tun könnte. Hierfür eignet sich ein Blog in jedem Fall. Auch für spezifische und fachliche Dinge, die sonst nirgends Gehör finden – selbstredend natürlich auch um die eigene Meinung kund zu tun.
Womöglich ist bloggen auch erwachsen geworden, oder vielmehr die Blogger selbst. Ein Artikel des Tagesanzeigers mit dem Thema “Bloggen war gestern” befasst sich genau mit dieser Thematik. Und ein Funke Wahrheit ist in jedem Fall dran. Die Realität hat den Hype eingeholt und die Welt dreht sich weiter.
Ich glaubte ja, naiv wie ich so bin, wir würden hier in einem Rechtsstaat leben. Aber seit man da oben in der Regierung Steuerhinterzieher-Daten auf dubiosen Datenträgern für relativ wenig Geld von ebensolch dubiosen Absendern aufkauft, in der Hoffnung die klammen Staatskassen aufmöbeln zu können, kommt mir ehrlich gesagt das große Kotzen.
In was für einer Bananenrepublik leben wir mittlerweile? Wenn es Steuerschlupflöcher gibt soll man sie schließen – wenn es Steuerhinterzieher gibt soll man sie ermitteln und verfolgen. Aber doch nicht so, nicht mit diesen Mitteln.
Wie glaubwürdig bleibt ein Staat, der sich als Rechtsstaat herausputzt und hinten heraus dubiose Praktiken verwendet um sein “Recht” durchzusetzen. Sorry, da fehlt es mir wirklich am Verständnis.
Bleibt zu hoffen, dass derartige Praktiken von unserem Rechtsstaat auch intern verfolgt werden – vor allem dass die Verantwortlichen “Politiker” für solche Entscheidungen zur Rechenschaft gezogen werden. Noch lange heiligt nicht jeder Zweck die Mittel.
In letzter Zeit lese ich wieder viel.
Irgendwie zwingt einen Lesen doch zu einer Art Langsamkeit. Gerade in der heutigen Zeit finde ich das recht wichtig.
Wenn man bedenkt, wie hektisch manchmal der Alltag sein kann – man überfliegt Dinge wie E-Mails, Webseiten und Nachrichten mit ein paar Wimpernschlägen und ist mit den Gedanken schon wieder bei etwas völlig anderem oder telefoniert parallel dazu – das geht auf Dauer nicht gut.
Ein Buch ist somit doch eine Art Ruhepol. Man nimmt sich Zeit, macht es sich bequem, berührt es mit der Hand, wiegt es, beginnt zu blättern, zu lesen. Das Meer an Buchstaben erzeugt in unserem Kopf Geschichten, Bilder, Gefühle, die das Stück Papier schier lebendig und uns mitunter Seite um Seite süchtig werden lassen.
Ohja, aus diesem Grunde mag ich Bücher
Es ist da. Willkommen.