Bundeswehr soll Handelswege freihalten
Sonntag, 29. August 2010Der Herr Driftmann, seines Zeichens DIHK-Präsident, legt in einem Interview des Focus der Bundeswehr nahe, auch Handelswege und somit die Interessen deutscher Unternehmen zu vertreten. Denn wird hier im Westen würden massive Probleme bekommen wenn etwa Handelswege und somit Warenlieferungen ausblieben.
Mit Letzterem hat er sicherlich Recht. Dennoch bleibt die Frage inwieweit dafür das deutsche Militär herhalten soll und ob Wirtschafts-Trassen und Wege nicht einfach durch genügend Polizei abgesichert werden können. Zudem blieben viele Fragen bei einer solchen Haltung offen. Beispielsweise womit man etwaige Tote rechtfertigt bzw. wer den ganzen Spaß eigentlich bezahlen soll. Wobei, hierbei bleibt es wohl wieder mal am Steuerzahler hängen, wie so oft.
Unserem Ex-Präsidenten Köhler brachen ähnliche Worte ja das Genick – bleibt die Frage oder vielleicht auch die Hoffnung, dass Herr Driftmann für derartige Aussagen ebenfalls eine Schelte bekommt. Die Bundeswehr steht derzeit vor ihrer größten Herausforderung. Und das ist sicher nicht ein Einsatz im Sinne der deutschen Wirtschaft, sondern vielmehr dem internen Umbau, der mit einer strategischen Ausrichtung einhergehen muss. Die Deutsche Wirtschaft sollte sich somit erst einmal raushalten.
Sieht seltsam aus, oder?.. Fand ich jedenfalls
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