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 |  Freitag, 26. Mai 2017

BKK·VBU: Persönliche Einladung zur Darmkrebsvorsorge rettet Leben

Berlin Der März ist der bundesweite Aktionsmonat für die Darmkrebsvorsorge. Die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK·VBU) arbeitet seit Jahren im Aktionsbündnis gegen Darmkrebs mit. Wichtigster Inhalt: Kunden werden persönlich über die Darmkrebsvorsorge aufklärt und eingeladen, zuhause einen hochwertigen immunologischen Stuhltest zu machen. Fazit: Die persönliche Einladung rettet Leben.

Seit Januar 2013 werden Kundinnen und Kunden der BKK·VBU, die zwischen 50 und 55 Jahren alt sind, schriftlich über die Vorteile und Risiken der Darmkrebsfrüherkennung informiert. Ihnen wird angeboten, einen hochwertigen immunologischen Stuhltest anzufordern, der sehr viel genauer als der bisherige okkulte Bluttest ist. Mit dem 55. Lebensjahr erhält jeder Kunde zusätzlich ein Einladungsschreiben zur Darmspiegelung.

Bislang haben 9.147 Kundinnen und Kunden der BKK·VBU den Stuhltest angefordert, 5.814 haben ihn dann auch an das eingebundene Labor Care Diagnostica geschickt. Bei insgesamt 5.419 Männern und Frauen fiel der Test negativ aus. Bei 395 Kundinnen und Kunden wurde ein auffälliges Testergebnis festgestellt. Ihnen wurde umgehend empfohlen, eine Darmspiegelung vornehmen zu lassen.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass die Kunden häufiger die Früherkennungsangebote wahrnehmen, wenn sie persönlich dazu eingeladen werden“, stellt Martina Zimmermann, Bereichsleiterin Gesundheitsmanagement der BKK·VBU fest. Sie verweist darauf, dass der Gemeinsame Bundeausschuss der Ärzte und Krankenkassen derzeit ein zentrales Einladungsschreiben entwirft. Zudem wird der von der BKK·VBU und dem Aktionsbündnis gegen Darmkrebs verwendete Stuhltest ab Oktober standardmäßig von allen Arztpraxen zur Früherkennung von Darmerkrankungen eingesetzt. „Damit hat das Aktionsbündnis zwei wesentliche Ziele erreicht“, sagt Zimmermann, „die Senkung der Darmkrebsfälle und das politische Ziel, das Einladungsverfahren für alle gesetzlich Krankenversicherten zu standardisieren“.

Die statistischen Auswertungen des Labors zeigen, dass bei circa fünf Prozent der Nachuntersuchten ein Karzinom entdeckt wird, bei 47 Prozent ein Polyp (Adenom). Aus 30 Prozent der Vorstufen entstehen bei Nichtbehandlung Karzinome. Bezogen auf die BKK·VBU heißt das, dass insgesamt 206 Darmkrebsfälle verhindert werden konnten.

Sylvie Renz Unternehmenskommunikation | Presse

BKK·VBU Lindenstraße 67 10969 Berlin

E-Mail: sylvie.renz@bkk-vbu.de
Tel.: (0 30) 7 26 12-13 16 www.meine-krankenkasse.de