Archiv für die Kategorie ‘Hamburg’

Leben ohne Kühlschrank

Samstag, 26. Juni 2010

Ein Leben ohne Kühlschrank – geht das überhaupt? Einige behaupten, dass dies nicht möglich sei. Vor allem hinsichtlich frischer Lebensmittel. Bisher muss ich dieser Meinung jedoch widersprechen.

Bisher ist es mir auf Grund diverser Sachzwänge und Umstände nicht gelungen einen Kühlschrank zu kaufen.  Schlecht ergangen ist es mir seitdem auch nicht. Man ändert lediglich sein Einkaufsverhalten was Lebensmittel angeht. On Demand muss dann die Ware eben aus dem Supermarkt oder vom Laden an der Ecke direkt auf den Tisch. Nicht unbedingt schlecht, denn verleitet auch ein Kühlschrank gerne mal dazu Dinge einfach liegen zu lassen. Nach 2 Wochen erinnert oder findet dann besagte Ware im Kühlfach und ist frustriert weil es schließlich doch vergammelt ist. Ist es somit nicht ökonomischer direkt vor der Zubereitung einzukaufen? Vermutlich nicht. Wenn man den ganzen dazu notwendigen Individualverkehr zusammennimmt, wird die Bilanz wohl eher negativ ausfallen. Doch für den Einzelfall ist diese Vorgehensweise durchaus einen Gedanken wert, finde ich. Vor allem wenn man in direkter Nähe zu entsprechenden Lokalitäten wohnt.

Doch all dieser Gedankengänge zum Trotz werde ich mir über kurz oder lang ein Kühlgerät anschaffen. Alleine schon um das Bier zu kühlen ;-)

Kirchenzeitung

Montag, 07. Juni 2010

Heute lag in meinem Briefkasten die evangelisch-lutherische Kirchenzeitung, Ausgabe 32. Ein wenig wundern musste ich mich dann doch darüber.

Erstens gehöre ich nun nicht wirklich zur Zielgruppe und zweitens sollte man von Seiten der Kirche vielleicht auf eine etwas selektivere Auslieferung achten und nicht in Schrotflinten-Manier das Papier unters Volk bringen. Spart mitunter vielleicht sogar Kosten. Die Auflage beträgt stattliche 37.000 Exemplare – nicht schlecht.

Derartiges Zeitungsmaterial gab es südlich der Elbe nicht. Vielleicht weil eine andere Kirche dafür zuständig ist, ich weiß es nicht. Werde sie wohl morgen wieder in den Flur zu dem restlichen Stapel legen, vielleicht fühlt sich ja jemand berufen sie zu lesen ;-)

Hamburg – München, aktueller Städtevergleich

Mittwoch, 02. Juni 2010

hamburg_im_sonnenscheinmuenchen_im_regen


Man betrachte die beiden Bilder und was fällt auf? Hamburg gewinnt in jedem Fall :-)

Neues vom Hamburger Millionengrab

Freitag, 28. Mai 2010

Wieder mal zwei Artikel zu einem meiner liebsten Themen, der Elbphilharmonie.

elbphil

Erst einmal ein Gespräch mit Pierre de Meuron, dem Architekten und als zweites noch ein Artikel zum heute stattgefundenen Richtfest.

Aber schon nicht schlecht wie man eine marode Bauruine immer noch als richtigen Weg schönredet.


Update 01.06.2010

Noch ein etwas längerer Artikel von der Zeit zu Thema Richtfest, Baukosten und Schuldzuweisungen – kurz, ein Kasperltheater.

Brief der katholischen Kirche zum Umzug

Mittwoch, 12. Mai 2010

… “Falls Sie einen gelegentlichen Hausbesuch wünschen oder sich im Pfarrhaus vorstellen möchten, bitte ich Sie, sich telefonisch zu melden.” …

So wurde ich heute abschließend in einem Willkommens-Brief nach meinem Umzug in der neuen Kirchen-Gemeinde in Hamburg begrüßt. Bei den ganzen Schlagzeilen, die derzeit rund um die katholische Kirche kursieren, bekommt so ein Satz durchaus einen gewissen Beigeschmack, oder bilde ich mir das nur ein?

Freitag, mal wieder

Freitag, 16. April 2010

Wieder einmal ist Freitag. Heute oder spätestens morgen müsste nun endlich mal mein neues Modem kommen. Bin ja mal gespannt.
Die Sonne war heute morgen nur ein heller Kreis am Himmel und ohne Durchschlagskraft – ist die Frage ob es lediglich Hochnebel war oder schon die gefürchtete Vulkanasche.

Nach dem ersten Kaffee und 2 Broten zum Frühstück kann der Tag aber in voller Wucht kommen, bin auf alles gefasst ;-)

In diesem Sinne, schönes Wochenende!

Start und Ziel liegen nah beieinander. Gehen Sie bitte zu Fuß

Freitag, 24. Juli 2009

Hm, wenn man die Ratschläge des HVV beachten würde, wäre man in diesem Falle vielleicht Jesus und könnte übers Wasser gehen oder man müßte durch den unsäglich furchterregenden Elbtunnel laufen. Und das möchte ich ja nicht. Eigtl. hätte ich gedacht, daß er mir sagt, daß ich bitte die Fähre nutzen soll aber NUN GUT ..

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Elbtunnel

Samstag, 04. Juli 2009

Der alte Elbtunnel, ein Mysterium, welchem ich mich bislang immer fern hielt, bekam gestern meine Aufwartung. Ich wagte gestern den Gang durch eine der beiden Röhren – zum Glück nicht alleine, denn sonst hätte mich dort keiner reingebracht ;-)

Von außen ist er ja recht unspektakulär anzusehen, der Eingang. Ein paar Autoaufzüge, die die Einfahrt erlauben, zwei beglaste Personenaufzüge und natürlich eine Freitreppe, die durch den Schacht am Ende des Tunnels 24 Meter hinab in die Tiefe führt. Schonmal nichts für nicht schwindelfreie Zeitgenossen. Zum Glück hat man es bei den Treppen nicht mit Metallgitter-Bauweise zu tun, sonst hätte ich keinen einzigen Schritt in die Tiefe gewagt. Stattdessen sind Holzbohlen verbaut, was auch irgendwie nicht so den besten Eindruck machte aber nun gut. Mit etwas Überwindung unten angekommen tun sich die Ausfahrten der Autoaufzüge sowie die beiden Tunnelröhren auf, die sich in einer leichten Biegung unter der Elbe hindurchziehen. Wenn man denn schon unten ist beginnt der Gang durch eine der Röhren und insgeheim versucht man sich nicht vorzustellen, daß in etwa einem Meter über der Decke des Tunnels Millionen Liter Wasser daherfließen.

Die ca. 440 Meter Tunnelstrecke mit ihrem zu dieser Jahreszeit sehr angenehmen kühlen Klima sind recht schnell bewältigt. Gegen Ende des Tunnels bleibt schließlich nochmals ein Aufstieg über 24 Meter mit Hilfe eine der beiden Varianten – Aufzug oder Treppe. Voller Elan ging es die Treppe hoch, immer die Gedanken an die nächste Stufe verwendend um bloß keinen Blick nach unten zu riskieren :-) Es ist ein erhebendes Gefühl endlich wieder “festen” Boden unter den Füßen zu haben, nachdem man die letzte der Holz-Stufen verlassen hat und noch einmal hinab zu sehen in die Tiefe. Aber ich bin stolz es geschafft zu haben ;-) Okay, ich dramatisiere die Lage vielleicht etwas, denn Millionen anderer Menschen sind bereits vor und werden vermtulich auch nach mir diese Röhren begehen.

Lustig war in dem Zusammenhang die Tatsache, daß in meinem gestrigen Horoskop – was ich heute morgen aber erst las – “Stellen Sie sich abends einer Herausforderung” stand :-D Wie war das noch, die Sterne lügen nicht – Astrologen aller Länder vereinigt euch!

Fernseher zu verschenken

Donnerstag, 11. Juni 2009

KENDO CT99S55BLFalls jemand nen, leider auch bissl defekten, Fernseher braucht und glaubt ihn wieder fit machen zu können soll er sich melden ;-) Es handelt sich um einen KENDO CT99S55BL. Abholer werden gebeten sich bis zum 1.7.2009 via E-Mail zu melden bevor das Ding zum Recyclinghof wandert.

Das Ding ist für das kurze TV-Vergnügen optimiert. Er schaltet sich alle 10-30s selbsttätig ab und läßt sich über eine Fernbedienung auch nicht wieder dazu bewegen sich einzuschalten. Man muß jedesmal aufspringen, hinlaufen und den großen Knopf drücken ;-) Am besten postiert man eine zweite Person vor dem Gerät mit dem Auftrag den Knopf jeweils zu drücken. Ein optimales TV-Vergnügen also was mit einer Steigerung der eigenen Fitness zudem einhergeht.

Gerüstbauer

Montag, 08. Juni 2009

Die Gerüstbauer sind heute endlich wiedergekommen und haben ihr klappriges etwas, was dem Wind lange genug und vor allem laut getrotzt hat, eingepackt und sind wieder abgezogen. Ob nun wieder etwas mehr Ruhe einkehrt wird sich zeigen.

Zudem sind die Chancen, daß nun wieder jemand durchs Fenster spannen kann, deutlichst gesunken ;-) War schon seltsam genug, daß vor dem Fenster irgendwelche Handwerker rumlaufen. So fühlt man sich wohl in einer Keller- oder Erdgeschosswohnung – gruselig. Ein hoch auf die Mehretagenbauweise :)