Archiv für die Kategorie ‘Kochen’

Kalten Hund kalt gemacht

Donnerstag, 09. April 2009

Endlich ist es mir gelungen den kalten Hund, den ich vor über einer Woche zusammengebastelt hatte, zu vernichten ;-) Das Zeug hielt sich standhaft, unterlag aber letztlich meinem Drang nach etwas Süßem.

Morgen ist dann wohl wieder Apfelkuchen an der Reihe, sofern ich mich motivieren kann welchen zu backen. Das Rezept dazu dürfte sich dann ggf. auch hier wiederfinden.

Das schonmal zur Warnung :-)

Leckeres Terror-Süppchen

Dienstag, 07. April 2009

Wer seine Mitarbeiter, Freunde und Kollegen am nächsten Tag mal ordentlich mit Abgasen terrorisieren möchte, der darf gerne auf das folgende “ Terror-Süppchen ” zurückgreifen.

Man nehme ..

500ml Wasser, 1 halben Würfel Fleischbrühe
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 kleine Kartoffel
1 EL Butter
1 EL Schmelzkäse
Maggi, Pfeffer, Cayenne-Pfeffer, Salz, Kümmel, Muskat zum Würzen

Zuerst die Kartoffel in ganz kleine Würfel schneiden, damit sie schnell durchziehen. Diese schonmal in den Topf geben zu dem Löffel Butter. Das ganze etwas vor sich hin brutzeln lassen während man die Zwiebeln klein schneidet. Ab und an die Kartoffeln umrühren, damit sie nicht auf dem Topfboden festkleben. Die grob geschnittenen Zwiebeln hinzugeben, umrühren und ein wenig dünsten lassen.

Anschließend mit etwas Salz bestreuen und erneut dünsten lassen bis die Zwiebeln ein bisschen Farbe genommen haben. Nun mit Maggi (wenn erwünscht) nachwürzen, den in Scheiben geschnittenen Knoblauch und Kümmel – nur ganz wenig – einstreuen. Noch ein wenig dünsten lassen und den Würfel Fleischbrühe mitsamt dem Wasser beigeben.

Zu guter Letzt noch den Schmelzkäse zugeben sowie mit den Gewürzen abschmecken wie gewünscht.  Der Herd kann nun ausgeschaltet werden, so daß das Süppchen noch ein wenig vor sich hin blubbern kann. Derweil kann man entweder ein Baguette oder Toast vorbereiten, was sich ganz gut zur Suppe macht.

Tipp: Wer das ganze etwas sämiger hätte, sollte vielleicht ein paar Kartoffeln separat zu einer Kartoffelsuppe zubereiten und dann alles mischen. Man sollte aber auf das Mischverhältnis von Zwiebeln und Kartoffeln achten. Man kann natürlich auch nur Zwiebeln anstatt der Kartoffeln nehmen. Das überlasse ich euch ;)

Reispfanne mit Hackfleisch und Gemüse

Samstag, 21. März 2009

Für dieses einfache Pfannengericht werden folgende Zutaten benötigt:

3 Handvoll Reis
1 Zuchini
1 Möhre
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/8 Liter Weißwein
Pfeffer, Cayennepfeffer, Maggi, Salz, Gemühebrühpulver, 1 Löffel Butter, 3 EL Tomatenmark, Pizzagewürz (Basilikum, Oregano)

Zuerst den Löffel Butter mit dem Brühpulver und dem Reis in einen Topf geben, bissl Pfeffer und Salz dazu. Rühren bis die Butter geschmolzen ist und es anfängt zu “knistern”. Ablöschen mit dem Wein und ein wenig einreduzieren lassen, anschließend mit 2/8  Liter Wasser bedecken, 2 Minuten aufkochen lassen und die Herdplatte ausschalten und den Reis durch die Resthitze ziehen lassen.

Während dieser Zeit das Hackfleisch mit 3 Esslöffeln Tomatenmark und OHNE Butter oder Fett in die Pfanne geben und anbraten lassen, damit sich Röststoffe entwickeln die dem ganzen ein wenig mehr Geschmack verleihen. Ab und zu umrühren. Derweil kann das Gemüse vorbereitet werden. Zucchini, Möhren und die Zwiebel klein und dünn würfeln und mit dem Knoblauch bereitstellen.

Wenn das Hack entsprechend gediehen ist, sprich angebraten ist und die Flüssigkeit verdampft ist, das Gemüse obenauf geben, den Deckel auf die Pfanne geben und 5 Minuten mitgehen lassen. Zuvor noch mit Salz, Pfeffer, Cayenne und ggf. Maggi (sofern erwünscht) würzen. Nach dieser Zeit alles einmal umrühren und erneut ein wenig mitgehen lassen. Das Gemüse sollte nicht zu lange mitgaren, damit es Biß behält.

Zu guter Letzt noch den Reis, dessen Wasser nun komplett aufgesogen wurde, obenauf geben und erneut umrühren. Dann das ganze bei ausgeschalteter Herdplatte ziehen lassen und noch ein wenig umrühren. Guten Appetit :)

Als Variation des ganzen kann man obenauf noch frisch geschnittene Tomaten geben oder auch Feta. Einfach ausprobieren.

Pommes Frites im Eigenbau

Mittwoch, 17. September 2008

Es ist ja im Grunde ganz einfach, sich selbst Pommes zu basteln. Man benötigt lediglich Öl, Salz, sowie die gewünschte Menge an Kartoffeln und ein Backblech mit Backpapier.

Die Kartoffeln schälen (sofern gewünscht), grob in Spalten schneiden und in einer Schüssel mit Salz bestreuen. Anschließend kurz schwenken und abschließend mit einem guten Schuß Öl begießen. Das Gemisch nochmal schwenken, so daß alle Kartoffeln mit einen leichten Ölfilm bedeckt sind. Das ganze nun aufs Backblech und in den mit 175°C vorgeheizten Backofen schieben.

Nach 25-30 Minuten, je nach gewünschter Bräune, darf man sich das ganze schmecken lassen.
Guten Appetit.

Paprikaernte

Sonntag, 15. Juni 2008

So langsam aber sicher werde ich nun die Früchte meiner Paprika-Anpflanzung ernten können. Nachdem die Pflanze ansich bereits alle Blätter verloren hat und nur noch die Frucht übrig ist, denke ich, ist es an der Zeit die Frucht zu ernten. Ob sich der Rest der Pflanze jedoch nochmal erholt wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

leicht verkrüppelte Paprikapflanze

Aber immerhin war es einen Versuch wert. Auch wenn die Ernte etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist ;-) Aber ok, man kann von solch einem bereits von Zimmerpflanzen ausgelaugten Boden nicht auch noch erwarten, daß er einem Kiloweise Paprika beschert. Von daher bin ich froh, daß überhaupt etwas daraus entstanden ist.

Die Apfelkerne, die ich außerdem noch pflanzte, haben irgendwie keine Lust zu keimen. Ggf. werde ich aber nochmal bessere Bedingungen dafür schaffen und dann werden wir mal sehen. Das letzte Wort ist in dieser Sache noch nicht gesprochen :D

Cola vs. Pepsi

Mittwoch, 21. Mai 2008

Eben fiel mir folgendes auf. Man nehme ein handelsübliches Glas, trinke am Tag zuvor Milch daraus. Lasse dieses über Nacht stehen. Unten am Boden sollten die restlichen Tropfen Milch angetrocknet sein. Nun befülle man dieses Glas mit Pepsi. Nach kurzer Einwirkzeit trinkt man die Pepsi aus und siehe da, der Milchrest ist immer noch da. Ziemlich resistent also – so scheint es.

Nun befülle man ein zweites entsprechend präpariertes Glas mit Cola. Gleiche Vorgehensweise wie zuvor und man wundere sich, der Milchrest ist weg. Einfach fortgewaschen. Nun frage ich mich lieber gar nicht, was da so konkret anders an der Cola ist als an der Pepsi, denn der Appetit dürfte mir dabei sicherlich vergehen :-D

Falls jemand andere Erkenntnisse oder Testergebnisse hat, laßt es mich wissen. Ich bin gerne bereit eine Studie diesbezüglich zu veröffentlichen ;-)

Dänische Wochen mit Gammel Dansk

Sonntag, 18. Mai 2008

Der allwöchentliche Prospekt flatterte die Tage ins Haus und im Flyer von Marktkauf fand ich dann ein vierseitiges Special zum Thema “Dänische Spezialitäten“. Einige Produkte sind nett aber auch schön teuer, ganz frei nach dem Motto – laßt uns ein Special machen und vermeintlich günstige Preise nochmal erhöhen.

Ein Produkt fiel mir dann direkt auf, grade vom Namen her rechnet man auf den ersten Blick sicher nicht mit etwas leckerem oder bekömmlichem. Der Name “Gammel Dansk“, den man im ersten Impuls  erstmal in eine Art “Gammeldäne” übersetzen würde, entpuppt sich dann als ein scheinbar recht bekannter Magenbitter aus Dänemark. Der Name leitet sich vom Dänischen gammel (alt) und dansk (Dänisch) ab, bedeutet also soviel wie “der alte Dänische“. Wenn man das nicht weiß oder in Erfahrung bringt, ist man ein wenig verwundert über den Namen, grade im deutschen Sprachraum. ;)

Wer mehr zum Gammel Dansk erfahren möchte kann dies bei Wikipedia oder auf der Gammel Dansk Webseite tun.

Kress(e) Report

Samstag, 10. Mai 2008

Nein, nicht Kress, sondern Kresse ;-) Wollte euch nur darüber in Kenntnis setzen, daß ich meine Plantage abgeerntet habe. War echt lecker. Nur sind meine beiden Plantagenarbeiter nun ein wenig ratlos, demotiviert und zu guter letzt auch arbeitslos.

Doch keine Panik, Jungs, ich habe schon wieder Nachschub für euch :-P Möge eine neue Aufzucht beginnen und möge die Ernte noch reicher ausfallen als dieses mal.

Kresse platt und Knoblauch verreckt

Dienstag, 06. Mai 2008

Da komm ich nach Hause und was sehe ich, die Kresse, die ich vor einigen Tagen anpflanzte, ist ziemlich platt und ausgetrocknet. Vielleicht hätte ich das Küchentuch heute morgen doch ein wenig anfeuchten sollen ;-)

Nachdem die Biester nun aber wieder Wasser nachtanken durften, haben sie sich zum Großteil wieder erholt. Das ist auch gut so, denn ich brauche sie ja noch zum Essen :-D

Meinen Knoblauch indes hats wohl so richtig übel zerlegt. Den hab ich vermutlich zu sehr gewässert, zumindest ist das wohl die erste Analyse dessen was ich so gesehen habe. Der ist ganz einfach abgefault. Naja, was solls, ich pflanze eben einen neuen, mal sehen wie lange der meiner Pflege standhält.

Apfelkuchen mit Pudding und Baiserhut

Sonntag, 04. Mai 2008

Heute backen wir uns einen Apfelkuchen mit ein paar Extras ;-)

Als erstes benötigen wir folgende Zutaten:

Für den Mürbeteig:
200g Mehl, 100g Butter, 60g (Puder)Zucker, 2 Eier, Prise Salz, Butter zum Einfetten der Springform

Für die Füllung:
500ml Milch, 1 Päckchen Vanillepudding, 1 Zitrone oder Zitronenaroma, 3-4 Äpfel je nach Größe, gehobelte Mandeln, Puderzucker

Die Zubereitung des Teigs erfolgt ganz einfach und idiotensicher indem man alle Inkredientien zusammen in eine Schüssel wirft und zu einem Teig verarbeitet. Je nach Größe der Eier sollte man ggf. nicht zwei hineingeben. Ein Standard-Mürbeteig enthält im Grunde ja auch gar kein Ei. Aber in dem Fall kommen halt 2 kleine rein. Achtung, das macht den Teig um einiges weicher, man muß evt. noch etwas Mehl nachgeben.

Während man sich nun an die Vorbereitung des Puddings macht sollte man den Teig noch ein wenig in den Kühlschrank stellen. In den Pudding kommt hier entweder ein/zwei Sprizer des Aromas oder aber Zitronenschale rein, das gibt dem ganzen eine etwas frischere Geschmacksnote.

Dann eine Springform einfetten und den Teig auf den Boden und je nach Menge noch etwas an die Seite andrücken. Bissl mit der Gabel einstechen und ca. 10 Minuten vorbacken. Dann herausnehmen und den Teig mit den in Spalten geschnittenen Äpfeln belegen und mit Puderzucker bestäuben. Den Pudding obenauf schütten, verteilen und erneut mit einer Schicht Äpfel und Puderzucker versehen. Das ganze nun nochmal für ne Weile in den Backofen (Pi mal Daumen).

Derweil bereiten wir uns aus 3 Eiweiß eine Schüssel Eischnee zu, welchen wir dann auf den Kuchen geben, mit Puderzucker bestäuben und mit den Mandeln abdecken. Das ganze nun wieder in den Ofen und je nach gewünschtem Bräunegrad des Eischnees backen.

Herausnehmen, bissl abkühlen lassen, guten Appetit :-)

Tipp: Varianten des Kuchens wären mitunter noch eine “Veredelung” der Äpfel mit Calvados oder Apfel-Likör. Eine dünne Schickt Marmelade auf dem vorgebackenen Mürbeteig wäre sicher auch eine Variante, die man mal ausprobieren könnte.