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 |  Dienstag, 25. April 2017

Kölner Stadt-Anzeiger: Henry Maske befürwortet Schurs Aufnahme in Hall of Fame Auch Heide Ecker-Rosendahl, Ulrike Nasse-Meyfarth und Manfred Germar votieren für DDR-Sportler

Köln Köln. Jurymitglied Henry Maske befürwortet die Aufnahme von Gustav-Adolf „Täve“ Schur in die Hall of Fame des deutschen Sports. „Gustav-Adolf Schur hat als Athlet und als Persönlichkeit den Menschen im zwar kleineren, aber eben doch dazugehörigen Teil Deutschlands viel gegeben“, sagte der ehemalige Box-Olympiasieger und Profiweltmeister dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagausgabe). „Für mich gehören in die Hall of Fame Menschen, die während ihrer Sportkarriere und als Persönlichkeit starke Resonanzen hinterlassen haben. Und das hat Schur.“ In der 93-köpfigen Jury, die derzeit über die Aufnahme fünf neuer Mitglieder in die Hall of Fame abstimmt, sitzen neben Henry Maske auch Hochsprung-Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth, Weitsprung- und Sprintstaffel-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl sowie der ehemalige Sprint-Weltrekordler Manfred Germar. Alle drei bestätigten dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, für den wegen seiner Verklärung des Sportsystems in der DDR umstrittenen ehemaligen Straßen-Weltmeister Schur gestimmt zu haben. „Irgendwo müssen die Geschichten doch stehen, auch die eines Gustav-Adolf Schur. Aber sie müssen ungeschönt wiedergegeben werden“, sagte Nasse-Meyfarth. „Dann ist das eben keine Hall of Fame mehr, sondern ein Geschichtsbuch des deutschen Sports.“

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