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 |  Montag, 26. Juni 2017

Umfrage: Deutsche schließen Kompromisse auf dem Weg zur Traumimmobilie

Hamburg Rund ein Drittel der Deutschen hat es schwer, ein passendes Grundstück zu finden

Jedem zweiten Deutschen fehlt das notwendige Eigenkapital zur Immobilie

Ein Drittel des Haushaltsnettoeinkommens sind die Deutschen im Durchschnitt bereit, für Wohnen auszugeben 37 Prozent halten sogar mehr für angemessen. Trotz dieser hohen Ausgabebereitschaft ist es kein einfaches Vorhaben, Wohnraum in passender Lage zu finden. Ein Drittel der Deutschen hält es für eine große Hürde, ein Haus oder eine Wohnung mit wenig Lärmbelastung, guter Verkehrsanbindung oder einer annehmbaren Entfernung zu Einkaufsmöglichkeiten und Kitas zu finden. So weit kommt es aber oft gar nicht: Jeder zweite Bundesbürger glaubt, das nötige Eigenkapital nicht aufbringen zu können. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Die Sicht des Immobilienmarktes“, für die im März 2017 im Auftrag der PSD Bank Nord 1.005 Deutsche im Alter von 35 bis 54 Jahren befragt wurden.

Lage, Lage, Lage laut Makler die wichtigste Voraussetzung für eine gute Immobilie. Doch schon ohne ideale Verkehrsanbindung, nahegelegene Schulen und eine hübsche Umgebung findet jeder zweite Bundesbürger die Quadratmeterpreise zu hoch. Ein passendes Grundstück oder eine gut gelegene Wohnung zu finden, bezeichnet daher jeweils rund ein Drittel der Deutschen als großes Hindernis auf dem Weg zum Wohntraum. Diese Hürden lassen sich durch kleine Kompromisse überwinden. Zehn Minuten Autobahnfahrt zur Arbeit sind beispielsweise annehmbar, wenn die ewige Parkplatzsuche dadurch wegfällt.

Viel gravierender wiegen in den Augen der Deutschen hingegen finanzielle Aspekte. Jeder zweite Bundesbürger glaubt, seine Wohnwünsche würden im Ernstfall am fehlenden Eigenkapital scheitern. Schließlich kommen zum Kaufpreis noch Nebenkosten wie Makler- und Notargebühren oder Sanierungskosten hinzu. Vier von zehn Befragten fürchten diese Belastungen.

Der Kauf eines Eigenheims ist für viele Menschen in Deutschland die größte Investition, die sie in ihrem Leben tätigen. „Es ist vernünftig, so eine Entscheidung von mehreren Seiten gründlich zu durchleuchten. Dennoch lassen sich viele Finanzierungen einfacher ermöglichen, als mancher zunächst denkt“, sagt Dr. Stefan Kram, Vorstand der PSD Bank Nord. Die Sorge, die Kosten stemmen zu können, überwiegt den Respekt vor der Bürokratie: Die intensive Prüfung der Einkommens- und Lebenssituation durch die Bank vor der Kreditvergabe wird nur von einem Viertel der Befragten als Herausforderung empfunden. Auch die Forderung nach Sicherheiten entmutigt nur ein Drittel der Bevölkerung. Und so nehmen letztendlich nur 14 Prozent der Deutschen an, dass die Nachfrage nach Wohneigentum sinken wird, weil die Banken bei der Kreditvergabe strenge Richtlinien anwenden.

Aus Sicht von 42 Prozent der Befragten sind 21 bis 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens angemessen, um die monatlichen Wohnkosten inklusive Nebenkosten zu bestreiten und das gilt unabhängig davon, ob jemand zur Miete wohnt oder sein Eigenheim finanziert. 24 Prozent würden 31 bis 40 Prozent ausgeben, 13 Prozent sogar noch mehr. Für 21 Prozent müssen jedoch weniger als 20 Prozent reichen.

Da manchmal aus anderen Quellen unerwartet zusätzliche Gelder fließen, profitieren manche Bauherren auch von den Sondertilgungen, die die PSD Bank Nord im Rahmen ihrer „PSD BaufinanzierungFlex“ anbietet. „Bis zu zehn Prozent Sondertilgung pro Jahr räumen wir unseren Kunden ein. Das ist optimal für ambitionierte Tilger“, so Dr. Kram.

Und wenn doch mal weniger Kapital zur Verfügung steht, können bis zu sechs Ratenpausen während der Laufzeit eingelegt werden. Sollte sich in wechselhaften Zeiten noch zusätzlicher Finanzierungsbedarf ergeben, gibt es die Möglichkeit zur Wiederaufstockung des Kredits. Besonders junge Leute können so zum Beispiel finanziell uneingeschränkt Nachwuchs planen. Ein Zinsrisiko gibt es nicht, weil die PSD Bank Nord einen festen Topzins anbietet.

Detaillierte Informationen zur flexiblen Kredittilgung sowie ein Erklärfilm zur sogenannten „PSD BaufinanzierungFlex“ sind unter folgendem Link zu finden: http://ots.de/4aItr

Für die Studie „Die Sicht des Immobilienmarktes“ befragte das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der PSD Bank Nord insgesamt 1.005 Deutsche im Alter von 35 bis 54 Jahren zu ihren Einstellungen, Zielen und Wünschen in Bezug auf ihre Wohnsituation. Die Befragung wurde im März 2017 durchgeführt.

Die PSD Bank Nord eG betreut mit 169 Mitarbeitern rund 118.000 Privatkunden in ihrem Geschäftsgebiet und zählt damit zu den größten Genossenschaftsbanken Norddeutschlands. Die 14 bundesweit regionalen PSD Banken (vormals Post, Spar- und Darlehnsvereine) sind eine Direktbankengruppe im Verbund der Genossenschaftsbanken des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Die PSD Banken wurden 1872 gegründet und zählen somit zur ältesten Direktbankengruppe Deutschlands. Mehr zum flexiblen Kredit: http://ots.de/4aItr

Frank Neitzel PSD Bank Nord eG Schloßstraße 10 22041 Hamburg Telefon: 040/530 530
E-Mail: info@psd-nord.de