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 |  Montag, 26. Juni 2017

Weser-Kurier: Maren Beneke über die Bremer Hafenbetriebe

Bremen Die nächste Zündstufe im Streit um die Zukunft des südlichen Europahafens ist erreicht: Nun schaltet sich auch noch die Hafenwirtschaft ein, die sich vom Vorstoß des Bausenators vor den Kopf gestoßen fühlt. Allein: Womit hat der Senator das Wirtschaftsressort und die Hafenbetriebe überhaupt vor den Kopf gestoßen? Dass zügig mit den Planungen für das Kellogg-Gelände begonnen werden muss, ist zweifelsfrei richtig. Denn wenn es um den Verkauf geht, sollte die Stadt vorbereitet sein. Dabei ist es egal, bei welchem Ressort am Ende die Federführung liegt. Wichtig ist, dass alle betroffenen Parteien eingebunden werden. Das sind neben den beiden Senatoren der Beirat und natürlich auch die Hafenwirtschaft. Insofern ist es gut, wenn die Firmen frühzeitig den Finger heben, um zu zeigen: Wir gehören mit an den Tisch. Denn was passieren kann, wenn es zu einem Konfrontationskurs kommt, zeigt das vergangene Jahr: Da musste letztendlich das Oberverwaltungsgericht entscheiden, dass ein Bürohaus nicht in der Nähe von Hafenbetrieben gebaut werden darf. Ähnlicher Ärger könnte im Europahafen drohen, sollten nicht alle Beteiligten eingebunden werden.

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