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 |  Montag, 22. Mai 2017

Weser-Kurier: Über den Arbeitsmarkt schreibt Stefan Lakeband:

Bremen Diese Zahlen sorgen für gute Laune. Noch nie seit 1991 war die Arbeitslosenquote in einem März so niedrig wie dieses Jahr. Das heißt: Viele Menschen haben Arbeit. Gerade für das sozial schwache Bremen sind das gute Nachrichten auch wenn der Anteil der Arbeitslosen hier immer noch weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Es ist immerhin ein Anfang. Aber geht es in Zukunft auch so weiter? Das wohl größte Problem am Arbeitsmarkt sind diejenigen, die schon lange ohne Arbeit sind oder erst gar keine Ausbildung haben. Besonders in Bremen ist die Zahl der Hartz-IV-Empfänger hoch. Und gerade diese Leute sind es, die am wenigsten von der guten Lage am Arbeitsmarkt profitieren weil häufig eben die Grundlagen fehlen, um am Arbeitsleben teilzunehmen. Deswegen muss jetzt langfristig gedacht werden. So wenig Jugendliche wie möglich sollten die Schule ohne einen Abschluss verlassen; so viele Jugendliche wie möglich sollten einen Ausbildungsplatz in einem Unternehmen bekommen. Einfache Schritte, die aber nicht so einfach zu bewerkstelligen sind. Sie sind aber der beste Weg zur einer konstant niedrigen Arbeitslosigkeit.

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