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 |  Montag, 26. Juni 2017

Weser-Kurier: über freies WLAN im Nahverkehr schreibt Philipp Jaklin:

Bremen Eine Fahrt mit dem Bus oder mit der Straßenbahn reicht aus, um zur sicheren Erkenntnis zu gelangen, dass es sich bei freiem Internetzugang in öffentlichen Verkehrsmitteln um kritische Infrastruktur handelt. Wer ein Smartphone besitzt, nutzt natürlich die Zeit, ob er nun auf dem Weg zur Arbeit ist, zur Uni oder zum Einkaufen um E-Mails zu lesen, sich mit Freunden auszutauschen und sich über das Weltgeschehen auf dem Laufenden zu halten.  Umso mehr irritiert es, dass die BSAG nach einem halbjährigen Feldversuch jetzt überhaupt noch darüber nachdenkt, ob Bremens städtischer Nahverkehr flächendeckend mit WLAN ausgestattet werden soll. Und es irritiert, wie unzulänglich die bereits installierte Technik in der Praxis offenbar funktioniert. Einen Internetzugang, bei dem das Datenvolumen nicht einmal für das Abspielen eines Youtube-Videos ausreicht, braucht im Jahr 2017 kein Mensch. Viele europäische Städte sind um Längen weiter. In Edinburgh surfen die Fahrgäste in Trams und Bussen schon seit Jahren umsonst. Hamburg will alle Busse bis zum Jahresende mit der nötigen Technik ausstatten. Bremen sollte keine digitale Provinz bleiben.

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